Bentonit ist eine ganz besondere Mineralerde, die aus verschiedenen Tonmineralen besteht. Es weist eine starke Wasseraufnahme- und Quell-Fähigkeit auf. Außerdem hat es eine ganz spezielle und gesundheitsfördernde Wirkung: Es zieht verschiedene Giftstoffe geradezu magisch an und absorbiert sie. Deshalb wird es nicht nur bei der Herstellung von Wein und Kakaobutter als Klärmittel verwendet. Es findet vor allem auch Einsatz in der ganzheitlichen Medizin. Seine Wirkung ist gerade bei der Behandlung von Hashimoto ein Segen. Schauen uns das einmal genauer an.

Bentonit bindet also Gifte.

Und diese Eigenschaft bietet für uns gleich mehrere Vorteile.

Wie wir wissen, strömen tagtäglich mehr oder weniger Umweltgifte auf unseren Körper ein. Schwermetalle wie Quecksilber, aber auch Pestizide und andere Pflanzenschutzmittel landen in unserem Organismus. Nicht nur die Leber muss sich mit diesen Giften herumschlagen, muss sie neutralisieren oder ausleiten, um den Körper vor einer schädlichen Wirkung zu schützen. Dabei kämpft unser Entgiftungsorgan ohnehin schon mit der westlichen Ernährung: Viel Fett und Zucker, wenige Bitter- und Vitalstoffe… Die Leber hat keinen einfachen Stand heutzutage.
Hinzu kommt, dass über die Nahrung aufgenommene Toxine (wie z.B. Pestizide) natürlich nicht nur in der Leber landen, sondern den gesamten Organismus belasten. Zusammen mit aufgenommenen Antibiotika, fehlenden Ballaststoffen und einer allgemein ungesunden Ernährung, wirken sie sich auch schädigend auf die Darmflora aus. Es entsteht ein ungesundes Milieu im Darm, krank machende Coli-Bakterien breiten sich vermehrt aus, während gesunde Milchsäure- und Bifidobakterien auf dem Rückzug sind.

Entgiftend

Bentonit wirkt also entgiftend. Es bindet Toxine an sich, absorbiert sie. Dadurch können sie im Darm nicht mehr freigesetzt werden und daher dem Körper auch nicht schaden. So landen Schwermetalle, Pestizide und andere Gifte, die wir über die Nahrung oder das Trinkwasser aufgenommen haben, nicht im Körper, sondern verlassen ihn relativ zügig. Dies ist natürlich bereits eine wesentlich positive Eigenschaft, die wir uns mit der Mineralerde zunutze machen können.

Schließlich entlasten wir hierdurch zunächst einmal die Leber. Diese steht bekanntlich sowohl direkt als auch indirekt im Zusammenhang mit der Schilddrüse. Eine Belastung der Leber führt daher unweigerlich auch zu einer Belastung der Schilddrüse. Zugleich wirken sich Toxine, wie wir wissen, schädlich auf die Schilddrüse aus. Da diese durch unser Immunsystem ohnehin täglich unter Beschuss steht, sollten wir ihr eine Belastung mit Giften ersparen.
Die durch die Nahrung aufgenommenen Toxine wirken sich außerdem negativ auf die Darmflora aus. Und eine unausgeglichene bakterielle Besiedlung der Darmschleimhaut, bei der schädliche Coli-Bakterien vermehrt auftreten, schädigt den Darm.

Oftmals steht ja auch eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut in direktem Zusammenhang mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto. Diese Entzündung verursacht eine Durchlässigkeit der Darmschleimhautzellen. Dadurch gelangen unverdaute Nahrungspartikel, Toxine und Gluten in den Blutkreislauf. Das Immunsystem attackiert diese Stoffe bei jeder Nahrungsaufnahme und der Entzündungsprozess verschärft sich. Zudem erkennt das Immunsystem das Gluten als feindlichen Eindringling an, der in seiner Struktur Ähnlichkeit mit dem Schilddrüsengewebe hat. So wird auch die Schilddrüse zum Feind und Hashimoto entsteht.

Gut für den Darm

Doch Bentonit hat eine weitere wertvolle Eigenschaft zu bieten, die uns bei einer nachhaltigen Behandlung von Hashimoto unterstützt. Es bindet schließlich nicht nur Toxine, die von außen in den Körper vordringen. Außerdem absorbiert es jene Gifte, die durch Coli-Bakterien freigesetzt werden. Ist also eine Fehlbesiedlung im Darmmilieu vorhanden, können wir die negative Wirkung der Coli-Bakterien sehr gut mit dem Einsatz von Bentonit eindämmen. Die Auswirkungen der schlechten Bakterienstämme auf den Darm und die Darmflora, aber auch auf den gesamten Organismus, können somit reduziert werden.
Gerade wenn wir eine Darmreinigung und -sanierung vornehmen, darf der Einsatz von Bentonit nicht fehlen. Schließlich können wir mit seiner Hilfe einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Darmflora leisten.

Nutzen wir also die mehrfach gesunde Wirkung der Mineralerde für die Behandlung unserer Autoimmunerkrankung. Natürlich hat Bentonit praktisch keine Nebenwirkungen oder sonstige negative Auswirkungen auf den Organismus.

Wichtig für die Darmreinigung

Bentonit ist ein wichtiger Bestandteil, wenn wir uns für eine Darmreinigung entscheiden. Es übernimmt dabei praktisch die ausleitende Wirkung.

Bei einer Darmreinigung nehmen wir zunächst Flohsamenpulver zu uns.
Dieses sorgt im Darm dafür, dass sich Ablagerungen und Toxine von der Schleimhaut lösen.
Als Nächstes kommt das Bentonit ins Spiel. Es bindet die gelösten Stoffe an sich und leitet sie schnell und zuverlässig aus. Dadurch sorgt es auch dafür, dass die Darmflora keinesfalls belastet wird.
Letztlich findet noch ein Probiotika seinen Einsatz. Dieses enthält gesundheitsfördernde Bakterienstämme, die sich auf der Darmschleimhaut ansiedeln und für ein positives Darmmilieu sorgen.

Doch eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Darmreinigung ist auch, die Ernährung umzustellen. Wir sollten dabei vitalstoffreiche und giftfreie Lebensmittel (Bio-Lebensmittel) nutzen, die zur Darmreinigung und -gesundheit maßgeblich beitragen. Zudem sollten wir auf eine eher basische oder wenigstens basenüberschüssige Ernährungsweise umstellen.

Das heißt grob gesagt: Viel Obst und Gemüse, wenig bis gar keine tierischen Produkte (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte) Auch sollte man Industriezucker, Kaffee, Fertigprodukte, glutenhaltige Speisen und solche aus Auszugsmehlen meiden. Brote aus Dinkelmehl, Hirse und Vollkornreis wirken dagegen positiv.

Auf diese Weise können wir also unsere Darmflora so beeinflussen, dass sie sich gesund entwickelt und ihrer Funktion im Körper nachgehen kann.
Der Darm ist ein Tor für Nährstoffe, aber auch ein mögliches Einfallstor für Toxine oder krank machende Keime. Wenn wir ihn stärken, wenn wir eine intakte und gut funktionierende Darmflora aufbauen, sichern wir auch die Gesundheit unseres gesamten Körpers.
Wie wir wissen sitzt im Darm auch das Immunsystem und es ist eng verwoben mit der Darmflora. Seine Effizienz, seine Gesundheit und seine Ausgeglichenheit steigen und fallen mit der Gesundheit des Darmmilieus und seinen bakteriellen Bewohnern. Und eine Unausgeglichenheit im Darm kann auch in direktem Zusammenhang mit dem Auftreten einer Autoimmunerkrankung stehen.

Nutzen wir also das Bentonit als Schutzschild gegen aufgenommene Umweltgifte. Wir stärken dadurch nicht nur die Darmflora. Wir schützen unsere Leber und leisten einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Hashimoto.
Zugleich schützen wir unseren Körper auch vor dem Gift potentieller Coli-Bakterien im Darm, ermöglichen die Ausbreitung der gesunden Darmbakterien, die wiederum die krank machenden Keime verdrängen können.
Wir stärken dadurch zudem die körpereigene Fähigkeit, ein neues Gleichgewicht zu schaffen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Und wir geben dem Körper so ein Stück weit die Möglichkeit zurück, sich selbst zu heilen.

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