Detox – Entgiftung  für dein Wohlbefinden

Detox heißt Entgiftung. Wie wir wissen, strömen jeden Tag, jede Stunde und beinahe jede Minute Gifte auf unseren Körper ein. Es sind Umweltgifte, die heute zunehmend überall zu finden sind. Sogar am Nordpol, weitab jeglicher Zivilisation, wurden verschiedene Chemikalien nachgewiesen. In den Weltmeeren treiben gewaltige Plastikmüllstrudel, die Toxine freisetzen. Meeresbewohner nehmen diese in sich auf, werden gefangen und landen schließlich auf unseren Tellern. So läuft es praktisch mit allen Giften, die der Mensch freisetzt: Irgendwann landen sie auch wieder bei ihm. Und machen ihn krank…

Detox ermöglicht es, aufgenommene Gifte wieder los zu werden.

Doch sollen wir uns zunächst einmal die Frage stellen, wie wir die aufgenommene Dosis an Giften möglichst gering halten können.

Über die Ernährung gelangen Pestizide, Düngemittel, Antibiotika, Hormone, Dioxine und viele andere Stoffe in unseren Körper.

Daher ist hier auch der erste Ansatzpunkt zu finden, die Giftaufnahme zu reduzieren:
Wir sollten wann immer möglich Bio-Lebensmittel konsumieren. Diese sind frei von Pestiziden, vermeintlich krebsauslösenden Herbiziden (wie dem momentan viel diskutierten „Glyphosat“), sie enthalten keine chemischen Düngemittel, keine Antibiotika oder Hormone. Sie werden zur Haltbarmachung nicht bestrahlt oder mit giftigen Chemikalien behandelt. Und sie enthalten deutlich mehr Vitalstoffe als konventionelle Produkte.

Daneben gibt es viele weitere Möglichkeiten, uns vor vielen Giften zu schützen: Es beginnt bereits bei der Körperpflege und der Kosmetik. Hier sollte man Naturkosmetika den konventionellen Produkten vorziehen.
Textilien und Kleidungsstücke enthalten oft Gifte, die wir durch den Kauf von nachhaltig produzierten Textilien vermeiden können.
Auch beim Putzen und allgemein beim Einsatz von Reinigungsmitteln sind natürliche Produkte den chemischen Bomben vorzuziehen.
Auch bei Renovierungsarbeiten ist der Einsatz umweltfreundlicher Dämmstoffe, Farben, Lacke, Tapeten, Teppiche und Laminat-Böden (beispielsweise zertifiziert durch den „Blauen Engel“) der beste Weg, Gifte zu vermeiden.
Beim Möbelkauf sollte man Echtholz-Möbel dem gepressten Holz vorziehen, um Formaldehyd und andere Gifte aus der Wohnung fern zu halten.
Durch den Einsatz von Zimmerpflanzen, die die Luft von Schadstoffen befreien (z.B. die Birkenfeige), können wir uns übrigens ebenso einige Gifte vom Leib halten.

Die Entgiftung

Doch was, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist? Wir können uns schließlich durch die Vermeidung nicht vor allen Giften schützen. Sie gelangen über die Atemluft, das Trinkwasser und über viele andere Wege in unseren Körper.

Der Körper verfügt über natürliche Mechanismen, durch die Gifte abgebaut und ausgeleitet werden können. Dies funktioniert u.a. über den Darm und die Nieren, speziell jedoch über unser größtes Entgiftungsorgan: Die Leber
Sie verarbeitet Umweltgifte, aber auch Stoffwechselabfälle und andere schädliche Substanzen, schützt unseren Körper vor ihnen führt sie schließlich der sicheren Entsorgung zu.
Zumindest tut sie das, wenn sie nicht selbst überlastet und geschwächt ist.
Aufgrund der westlichen Ernährungs- und Lebensweise, steht nämlich unser wichtiges Entgiftungsorgan selbst unter massivem Druck.
Sie leidet unter fettigem und süßem Essen, unter dem Mangel bestimmter Nahrungsbestandteile und Vitalstoffe, und auch unter Bewegungsmangel. So kann sie ihre Arbeit nur noch bedingt tun und einfach nicht mehr vollumfänglich entgiften.
Da die Leber in engem Zusammenhang mit der Schilddrüse steht, wirkt sich eine Schwächung des Entgiftungsorgans auch negativ auf die Schilddrüse aus. Zugleich reagiert diese sehr sensibel auf eine Giftbelastung im Körper. Da unsere Schilddrüse ohnehin aufgrund der Attacken durch das Immunsystem unter starker Belastung steht, wird sie weiter geschwächt durch die aufgenommenen Gifte.

Doch wir müssen dieser Entwicklung nicht hilflos zusehen.

Die Lösung heißt: Detox

Hierzu gibt es jede Menge Möglichkeiten.
Wir können zunächst unsere Ernährung umstellen, somit unsere Leber entlasten und bestimmte Lebensmittel und Superfoods nutzen, um einen entgiftenden Effekt im Körper zu erreichen.

Der nächste Schritt wäre eine Entgiftungskur durchzuführen. Hier ist es in jedem Fall sinnvoll, einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen.

Um den Effekt einer solchen Detox-Kur nachhaltig zu gestalten, sollten wir dann natürlich auch unsere Ernährung dauerhaft überdenken, Ernährungsgewohnheiten ändern und weiterhin Gifte vermeiden, wo immer dies möglich ist.

So können wir einer schleichenden Vergiftung unseres Körpers entgegen treten, unsere Schilddrüse unterstützen, und somit einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Hashimoto leisten.
Nachhaltig entgiften
Das Entgiften ist übrigens keine Erscheinung der heutigen Zeit. Bei der Ayurveda-Heilkunst wird es ebenso seit Generationen eingesetzt, wie in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM).

Wir können unterscheiden zwischen einer Entgiftungskur und der kontinuierlichen Unterstützung des Körpers beim Abbau und der Ausscheidung von Toxinen.
Bei einer Kur gilt es, zunächst einmal natürlich möglichst viele Gifte zu vermeiden. Dies lässt sich durch den Konsum von Biolebensmitteln erreichen. Ebenso sollten wir Toxine in Kosmetika, Haushaltsreinigern, in der Wohnung und in der Kleidung vermeiden.
Um eine Einlagerung von Giften in den Körper zu verhindern, empfiehlt sich auch die Einnahme von Bentonit und Magnesium.

Zusätzlich ist es in sinnvoll – gerade für uns Hashimoto-Betroffene – dass wir eine Darmreinigung durchführen. So sorgen wir nämlich für eine Entgiftung und können zugleich eine gestörte Darmflora mit entsprechenden Probiotika und angepasster Ernährung in ein harmonisches Gleichgewicht bringen. Wir können den potentiellen Entzündungsprozess im Darm eindämmen oder sogar komplett heilen, der oftmals mit Hashimoto in Verbindung steht. – Und der an den Fehlreaktionen des Immunsystems maßgeblich beteiligt ist.

Zugleich sollten wir Lebensmittel und Superfoods einsetzen, die zum Abbau und zum Ausscheiden von Toxinen aus dem Organismus beitragen. Hierzu zählen beispielsweise der Löwenzahn, aber auch die Brennnessel und besonders Kurkuma.
Unser Speiseplan sollte nun fortan große Mengen an Vitalstoffen enthalten. So schützen Antioxidantien beispielsweise nicht nur die Leber, sondern wirken Entzündungen und Krebserkrankungen entgegen.
Ein Präparat aus Mariendistel stärkt unser größtes Entgiftungsorgan und schützt es vor schädlichen Einflüssen.
Grüner Tee sollte ebenso fester Bestandteil unseres Speiseplans werden, damit er seine antioxidative Wirkung entfalten kann.

Wie bereits erwähnt ist es ratsam, eine solche Detox-Kur von einem Heilpraktiker oder einem entsprechend spezialisierten Mediziner begleiten zu lassen. Denn nur er kann die Giftkonzentrationen messen, kann die Ausleitung von Giften beobachten und somit zu einem Erfolg der Kur beitragen.

Doch wir können nicht nur durch eine solche Kur-Maßnahme eine Entgiftung unseres Körpers erreichen.
Auch der regelmäßige Einsatz von Brennnessel, Löwenzahn, Kurkuma & Co. entfaltet kontinuierlich eine entgiftende und gesunde Wirkung.
Überhaupt sollten wir uns von dem Gedanken verabschieden, eine kurzfristige Maßnahme könnte unsere Erkrankung dauerhaft beseitigen. Die Krankheit ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass wir mit unserem Körper nicht richtig umgegangen sind. Sie ist ein Hilferuf, den wir nicht überhören dürfen.

Daher ist es besonders wichtig, nach einer solchen Detox-Kur und einer eventuellen Darmsanierung, nicht so weiter zu machen wie zuvor. Eine Umstellung der Ernährungs- und Verhaltensweisen ist unverzichtbar für eine nachhaltige Behandlung von Hashimoto.

Sorgen wir daher für eine nachhaltige und dauerhafte Entgiftung unseres Körpers. Somit stärken wir nicht nur die Leber und den Organismus im Allgemeinen. Wir leisten auch speziell einen wichtigen und wirkungsvollen Beitrag zur nachhaltigen und ganzheitlichen Behandlung von Hashimoto.

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